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Frederica de Cesco

Synopsis

Bücher sind „Kino im Kopf“: Während unsere Augen über alphabetische Symbole aus Druckerschwärze huschen, „fühlen“ wir Wind und Wetter und machen uns Bilder und Töne, die eine Schriftstellerin erfunden hat - eine Leinwand voller Zeichen und Codes. Schon seit jeher hat mich das Geheimnis des „Kino im Kopf“ fasziniert. Mit Hilfe der Schriftstellerin Federica de Cesco möchte ich den Akt des Schreibens festhalten und dem geheimnisvollen Weg ihrer Inspiration des „Magischen Realismus“ folgen.

Warum Federica de Cesco? Federica de Cesco ist die letzte noch lebende Schriftstellerin im deutschsprachigen Raum, die in einem Atemzug mit Astrid Lindgren und Maria Osten genannt wird, wenn es um die kulturelle Revolution der 60er Jahre in der Jugendbuchliteratur geht. Federica de Cesco hat mit ihren Romanen, in deren Mittelpunkt immer Frauen stehen, frischen Wind in überholte Menschenbilder gebracht. Meine Mutter hatte Federica de Cesco’s ersten Roman an der Druckmaschine in der „Union Druckerei“ in Solothurn mitgedruckt, mit nach Hause gebracht und so begann ich deutsche Jugendliteratur zu lesen. Federica de Cesco ist eine begnadete Erzählerin, sei es in ihren Büchern oder vor der Kamera. Federica de Cesco ist, wie ich, eine Grenzgängerin zwischen südlichen und nördlichen Kulturen und kennt das „Borderline“-Syndrom aus eigener Erfahrung. Mein Ziel ist es, einen sinnlichen, frechen und unterhaltsamen Film zu machen, über das Wesen vom Schreiben und Lesen, guter und gut erzählter Geschichten, über eine lebende Schreiblegende – für jugendliche sowie erwachsene Menschen.


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